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Warum wir auf TikTok ”mittanzen“

Warum wir auf TikTok ”mittanzen“
Warum wir auf TikTok ”mittanzen“
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Warum wir auf TikTok "mittanzen"

© Pfarrei St. Peter Montabaur

Wie können wir Menschen dort erreichen, wo sie leben? Wir wollen Glauben im Alltag erfahrbar machen. Ab dem ersten Lockdown sind Pfarrer Stefan Salzmann und ich, Inge Rocco, mit einem wöchentlichen „Talk über Gott und die Welt“ auf dem YouTube Kanal der Pfarrei St. Peter Montabaur präsent gewesen.
Über Instagram, Facebook, YouTube und unsere Homepage wurden wir Teil einer christlichen Community weit über die Grenzen unserer Pfarrei hinaus.
Kurz vor Ostern 2021 entschieden wir uns zu einem weiteren Schritt in die schnell wachsende Social-Media-Plattform Tik-Tok. Makeup-Anleitungen, Tänze, Comedy und neueste Trends überbieten sich in Kürze und Kreativität. Kritische Anfragen wurden uns gestellt. Wie können wir auf TikTok mitmachen, wenn es für Kinder und Jugendliche Gefahren birgt? Unser Kanal mehr.als.du.siehst ist genau zwischen Kochvideos und Make-up Tutorial zu finden, wo auch jetzt schon freikirchliche Influencer, politische Parteien und öffentlich-rechtliche Sender sich präsentieren.

Wir können mit viel Spaß lernen, unseren Glauben in die Sprache, Musik und Digitalität junger Menschen zu übersetzen. (Inge Rocco)

Den Algorithmus mit seinem Auf und Ab zu verstehen, ist für uns herausfordernd. Welche Folgen es haben kann, sich zu seiner Kirche zu bekennen, haben wir mit dem Video „Drei Gründe in der Kirche zu bleiben“ erlebt. Anfänglich kritische Kommentare lösten rasch einen Sturm von Diffamierung und Häme aus.
Das zeigte uns: Wir stehen dort außerhalb unseres christlichen Raumes und schlagen unseren Glauben als Lebensentwurf vor. Gerade dort können wir auch mit viel Spaß lernen, unseren Glauben in die Sprache, Musik und Digitalität junger Menschen zu übersetzen.

Pastoralreferentin Inge Rocco

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