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Assisi

Pilgerreise nach Assisi zum 800. Todestag des hl. Franziskus

An der siebentägigen Pilgerreise vom 9. bis zum 15. September nahmen 22 Personen aus der Pfarrei St. Peter Montabaur, dem Raum Frankfurt und Köln teil.

Am Flughafen in Rom-Fiumicino wurden wir von strahlendem Sonnenschein empfangen. Auf der Busfahrt nach Assisi bewunderten wir bereits die herrliche Landschaft.

Nach dem Zimmerbezug im Hotel bekamen wir bereits auf dem kurzen Weg zur Kirche San Giacomo de Murorupto einen kurzen Eindruck der historischen Altstadt von Assisi.

Hier begannen wir mit einem Gottesdienst die Pilgerreise.

Am Donnerstagvormittag erkundeten wir die Stätten der Kindheit und Jugend des hl. Franziskus.

Außerdem besuchten wir das Grab der hl. Klara in der Basilika Santa Chiara, bevor wir am Nachmittag mit Bruder Thomas Freidel OFM Conv (Diakon) eine beeindruckende Führung in der Basilika San Franceso hatten.

Der Freitag begann mit einem ergreifenden Gottesdienst in der Krypta am Grab des hl. Franziskus, bevor wir am späten Vormittag die ehemalige Bischofskirche Santa Maria Maggiore mit dem Grab des 2025 heiliggesprochenen Carlo Acutis besuchten.

Ein etwas steiler Aufstieg führte uns zur Burg Rocca maggiore die Assisi. Von hier hatten wir einen herrlichen Ausblick über die Stadt. Und auch am Nachmittag war  beim Spaziergang nach San Damiano Kondition gefragt. Hier hatte Franziskus den Auftrag erhalten, die Kirche Christi wiederaufzubauen. Auch schrieb er hier den Sonnengesang. In einem Gespräch mit einer Schwester der Sießener Franziskanerinnen erfuhren wir vom Leben und der Verbundenheit von Franziskus und Klara.

Ein Chorkonzert vor der Oberkirche schloss den Tag ab.

In der Einsiedelei von Greccio im Rieti-Tal, wo Franziskus an Weihnachten in 1223 die berühmte Krippenfeier veranstaltete, die heute noch die Verbindung zur Weihnachtskrippe darstellt, hatten wir Gelegenheit, die Krippenkapelle sowie die Wohnzelle von Franziskus anzuschauen.

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war der Besuch der Einsiedelei von Fonte Colombo, wo Franziskus die Ordensregel schrieb. Bei der Besichtigung der Grotten konnten wir uns einen Eindruck der damaligen Lebensverhältnisse machen.

Die Teilnahme an der Lichterprozession bei der Basilika Santa Maria degli Angeli rundete einen bewegenden Tag eindrucksvoll ab.

Am Sonntagvormittag nahmen wir am Hochamt in der Oberkirche San Francesco teil. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Besichtigung der Einsiedelei Eremo delle Carceri inmitten von Steineichenwäldern mit zahlreichen Felshöhlen. In diesen zogen sich Franziskus und seine Ordensbrüder zum Gebet zurück und tankten Kraft tanken.

Auf dem Berg La Verna in der Toskana empfing Franziskus im Jahr 1224 die Wundmale Christi. Die Stigmationsationskapelle und die Lage beeindruckten sehr.

Der Montagnachmittag stand im Zeichen der Besichtigung der Basilika Santa Maria degli Angeli mit der Portiunculakapelle. Hier gründete Franziskus den Orden und starb auch hier am 03.10.1226. An allen Orten war die Kraft dieses Heiligen spürbar.

Zum Abschluss des Tages besuchten wir eine Ölmühle. Hier nahmen wir an einer Führung teil, waren zur Verkostung eingeladen und konnten uns mit Olivenöl und Balscamico eindecken.

Den Dienstagvormittag nutzen wir zum Abschiednehmen von Assisi, bevor es am Nachmittag per Flugzeug zurück in die Heimat ging.

Erfüllte, bewegende und beeindruckende Tage, so das Resümee der Gruppe.

Text: Theresia Schmidt

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