Montabaur

Trommelreise mit misereor

Mit Trommeln und Fantasie auf Weltreise: Die Kinder unserer Kitas entdeckten andere Kulturen und lernten, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt sind.

Gemeinsam teilen, lernen und erleben

In den letzten Wochen haben sich die Kinder unserer Kitas mit der Solibrot-Aktion und den Themen Kinderrechte, Teilen und Grundnahrungsmittel beschäftigt. Sie lernten, dass nicht alle Kinder auf der Welt genug zu essen haben, zur Schule gehen können oder ein Zuhause haben.

Und sie lernten auch: Kinder haben Rechte und wir können helfen.

Die Kinder backen Brot und andere Sachen. Sie geben die Backwaren gegen eine Spende ab. Das gesammelte Geld geht an ein Misereor-Projekt. Mit diesem Projekt haben sich die Kinder vorher beschäftigt. In unserer Pfarrei hat die Kita Entdeckungskiste Stahlhofen gemeinsam mit der Bäckerei Nink das Frühlingsbrot als Solibrot ins Leben gerufen. Bei jedem Kauf werden 50 Cent an Misereor gespendet.

Als Höhepunkt fand am 19. März 2026 eine Trommelreise mit den Vorschulkindern in der Stadthalle in Montabaur statt. Organisiert wurde die Aktion von Misereor.  Der Geschichtenerzähler Markus Hoffmeister brachte für jedes Kind eine Trommel und tolle Musik mit. Die Kinder reisten in ihrer Fantasie nach Afrika und erlebten andere Kulturen. Sie lernten, dass jeder Mensch wichtig ist und dass wir nur gemeinsam Probleme lösen können.

Am Ende wurde das Solibrot gesegnet und geteilt.  Es blieben noch viele Brote übrig, die für die anderen Kinder mit in die Kitas genommen wurden.

Die Solibrot-Aktion hat den Kindern gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Mitgefühl sind. Sie haben nicht nur Neues über die Welt gelernt, sondern auch selbst aktiv geholfen. Die Erfahrungen aus dieser Zeit bleiben in Erinnerung und machen Mut, auch im Alltag füreinander da zu sein und Verantwortung zu übernehmen.

Weitere Infos zur Trommelreise finden Sie hier.

Darum geht es bei der Aktion

Für die Kinder ist die Aktion Solibrot in der Kita eine tolle Sache. Sie erfahren so ganz praktisch, dass sie einen Beitrag leisten können, damit benachteiligte Mädchen und Jungen ein besseres Leben haben. Die Kinder haben sich in den vergangenen Wochen mit dem Thema „Teilen“ beschäftigt und den Blick neugierig in die weite Welt gerichtet. Spielerisch haben sie die Welt erkundet, den Weg des Brotes vom Getreidefeld bis auf den Esstisch verfolgt und die Grundnahrungsmittel der Welt – neben Brot Reis, Hirse und Mais –  ennengelernt. Es wurde auch deutlich, dass es für viele Kinder im Süden unserer Welt nicht selbstverständlich ist, jeden Tag satt zu werden. Die gesundheitlichen Folgen von Hunger und Mangelernährung sind aber gerade für Kinder und Heranwachsende fatal: Weltweit leiden rund 828 Millionen Menschen unter ständigem Hunger; alle fünf Sekunden stirbt ein Kind an Unterernährung und ihren Folgen. Als Werk für Entwicklungszusammenarbeit der katholischen Kirche engagiert sich Misereor für Gerechtigkeit und Bildung, gegen Hunger, Krankheit, Ausgrenzung und Menschenrechtsverletzungen sowie deren Ursachen. Gemeinsam mit einheimischen Partnern stärkt die Organisation bedürftige Menschen

unabhängig von ihrem Glauben, ihrer Kultur und ihrer Hautfarbe. Seit mehr als sechs Jahrzehnten unterstützt Misereor Not leidende und benachteiligte Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika in ihrem Kampf um menschenwürdige Lebensbedingungen und hilft ihnen dabei, sich aus Armut und Ungerechtigkeit zu befreien.

Damit die Hilfe nachhaltig wirkt, arbeitet Misereor mit über 1.800 einheimischen Partnerorganisationen in 86 Ländern zusammen, die die Situation der Menschen in ihrem Umfeld genau kennen und wissen, wo Entwicklungszusammenarbeit am effektivsten ansetzt.

Durch Bildungs- und Lobbyarbeit setzt sich Misereor auch in Deutschland für eine Welt ein, in der für alle ein menschenwürdiges Leben möglich ist. Kitas und Schulen unterstützt das Werk mit vielfältigen Bildungsmaterialien bei ihrer Arbeit.

Alle Infos findet man im Internet unter www.misereor.de

Lesen Sie hier den Bericht der Westerwälder Zeitung zur Aktion.

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